VITA

Gabriel Isenberg (geb. 1979 in Siegen) legte 2006 das Erste Staatsexamen für Lehramt (Sekundarstufen II und I) in den Fächern Musik und Mathematik an der Universität Siegen ab. Nach dem Zweiten Staatsexamen absolvierte er ein Kirchenmusik-Studium an der Hochschule für Künste Bremen, das er Ende 2011 mit dem Diplom abschloss. Zu seinen Lehrern im künstlerischen Orgelspiel zählen Franz-Josef Breuer, Tillmann Benfer und Hans Davidsson sowie Christoph Grohmann (Orgelimprovisation). Weiterbildungen und Kurse u. a. bei Jürgen Kursawa, Edoardo Bellotti, Martin Böcker, Ludger Lohmann und Peter Williams ergänzen seine Ausbildung. 2001 bis 2005 war Gabriel Isenberg Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, 2006 der Richard-Wagner-Stiftung. 2013/14 absolvierte er eine Ausbildung zum zertifizierten Orgelsachverständigen bei der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD).

 

Seit 2008 ist er hauptamtlicher Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Viktor Damme (Oldb.) und im Offizialatsbezirk Vechta. In Damme baute er u. a. die Chorgemeinschaft St. Viktor sowie die Kinderchorgruppen der Pfarrgemeinde auf und rief die Konzertreihe der Nachtmusiken ins Leben.

 

Eine rege Konzerttätigkeit führte Gabriel Isenberg bereits durch ganz Deutschland, nach Österreich, Belgien, Schweden und Italien. Die Programme seiner Konzerte umfassen gleichermaßen bekannte Werke der Orgelliteratur wie auch selten gespieltes Repertoire und sind stets individuell auf das jeweilige Instrument abgestimmt. Viele Konzerte gestaltet Gabriel Isenberg gemeinsam mit seiner Frau, der Sopranistin Steffi Isenberg.

 

Mit zwei CD-Einspielungen stellt Gabriel Isenberg Orgelkompositionen aus dem Siegerland (Ersteinspielungen) und die Orgellandschaft Dammer Berge vor. Neben der künstlerischen Tätigkeit ergänzen zahlreiche musikwissenschaftliche Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt Orgelbaugeschichte seine Arbeit. Im Rahmen eines Dissertationsprojektes an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden befasst sich Gabriel Isenberg zurzeit mit dem Orgelbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Westfalen.