Rüschendorf, St. Agnes


Die Weihe der Rüschendorfer Orgel aus der Orgelbaufirma Fleiter (Münster) fand am 14. Dezember 2002 statt.

Dem Organisten stehen 18 Register zur Verfügung, wobei einige aus Transmissionen und durch An­wendung von Doppelschleifen aus anderen Registern gezogen werden. Durch diese Bauweise wird mit den eingeschränkten Gegebenheiten ein vielseitiger, facettenreicher Klang­körper gewonnen. Die mechanischen Kombinationstritte ermöglichen ein schnelles Umregistrieren.

Passend zum neugotischen Erschei­nungsbild der Orgel weist die Intonation ein kräftiges, romantisch gefärbtes Klangbild auf, das aber dennoch sehr vielseitig auch für andere Stilbereiche gültig ist.

DISPOSITION

I. MANUAL | C–g³


Prinzipal 8'

Bourdon 8'

Viola di Gamba 8'

Oktave 4'

Holzflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Doublette 2'

Terz 1 3/5'

Mixtur 3f. 1 1/3'

Basson 8'

Koppel II-I

II. MANUAL | C–g³


*Rohrflöte 8'

*Salicional 8'

*Traversflöte 4'

Waldflöte 2'

*Hautbois 8'

Tremulant

 

 

 

*Doppelschleifen:

C–aº aus I. Manual

PEDAL | C–f¹


Subbaß 16'

Prinzipal 8' [Tr]

Oktave 4' [Tr]

Koppel II-P

Koppel I-P


KOMBINATIONSTRITTE: Vorpleno, Pleno, Auslöser

SYSTEM: Schleiflade (teilweise Doppelschleifen) mit mechanischer Spiel- und Registertraktur