Osterfeine, St. Mariä Himmelfahrt


Am 5. September 1982 fand die Weihe der Orgel in der Osterfeiner Kirche statt. Beim technischen Neubau verwendete der Orgelbauer Christian Lob­back fast das komplette Pfeifenwerk und die Pro­spektgestaltung der Vor­gängerorgel von Ludwig Fleiter (1931) wieder. Zwei Register stammen noch größtenteils aus der ersten Osterfeiner Orgel von 1870 (Johann Bernhard Kröger).

Die Orgel hat 21 Register bei rund 1100 Pfeifen, die auf zwei Manualwerke und Pedal verteilt sind. Der Spieltisch steht frei mittig auf der Empore. Die zahlreichen grundtönigen Register ergänzen sich gut mit den 1982 ergänzten neueren Stimmen und geben der Orgel ein vielseitiges, warmes Klangbild, das vor allem für die deutsche romantische Orgelmusik geeignet ist.

DISPOSITION

I. HAUPTWERK | C–g³


Bordun 16'

Prinzipal 8'

Viola di Gamba 8'

Salicional 8'

Hohlflöte 8'

Oktave 4'

Prinzipal 2'

Mixtur 3f. 2'

Trompete 8'

Koppel II-I

II. SCHWELLWERK | C–g³


Geigenprinzipal 8'

Aeoline 8'

Liebl. Gedackt 8'

Flaute dolce 8'

Gemshorn 2 2/3'

Waldflöte 2'

Terz 1 3/5'

Oboe 8'

Tremulant

PEDAL | C–f¹


Subbaß 16'

Cello 8'

Piffaro 4'+2'

Liebl. Posaune 16'

Koppel II-P

Koppel I-P


SYSTEM: Schleiflade mit mechanischer Spiel- und Registertraktur