Neuenkirchen, St. Bonifatius


1998 erhielt die St.-Bonifatius-Kirche Neuenkirchen eine neue Orgel aus der Bautzener Orgelbaufirma Hermann Eule. Die Weihe fand am am 22. November 1998 statt.

Die Orgel hat 32 selbständige Register auf zwei Manualwerken und Pedal. Die Registerzahl wird erweitert durch etliche Transmissionen aus dem Hauptwerk ins Pedal. Die Windladen sind nach dem mechanischen Schleifladensystem mit Doppelregistratur für die elektronische Setzeranlage gebaut. Der konzeptionelle Schwerpunkt des Instruments liegt in der mitteldeutschen Orgelstilistik des späten 18. und 19. Jahrhunderts, ergänzt durch einige Elemente des französischen Orgelbaus. Die Intonation führten Ulrich Schwarzenberg und Christoph Herz durch. Die durchbrochenen Schleierbretter über den Prospektpfeifen entwarf Ferdinand Starmann aus Neuenkirchen.

DISPOSITION

I. HAUPTWERK | C–g³


Bordun 16'

Prinzipal 8'

Hohlflöte 8'

Gedackt 8'

Gambe 8'

Oktave 4'

Koppelflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Oktave 2'

Cornett 5f. 8' ab gº

Mixtur 4f. 2'

Fagott 16'

Trompete 8'

Clairon 4'

Tremulant

Koppel II-I

II. SCHWELLWERK | C–g³


Gedackt 16'

Geigenprincipal 8'

Rohrflöte 8'

Salicional 8'

Unda maris 8'

Oktave 4'

Spitzflöte 4'

Nasat 2 2/3'

Gemshorn 2'

Terz 1 3/5'

Quinte 1 1/3'

Mixtur 4f. 1 1/3'

Trompete 8'

Hautbois 8'

Tremulant

PEDAL | C–f¹


Prinzipal 16'

Bordun 16' [Tr]

Oktavbaß 8'

Gedackt 8' [Tr]

Gambe 8' [Tr]

Oktavbaß 4'

Koppelflöte 4' [Tr]

Quinte 2 2/3' [Tr]

Oktave 2' [Tr]

Posaune 16'

Fagott 16' [Tr]

Trompete 8' [Tr]

Clairon 4' [Tr]

Koppel II-P

Koppel I-P


SPIELHILFEN: Elektronische Setzeranlage (je 256 Kombinationen, Setzer I und II mit Schlüssel), Sequenzer, Tutti, Pleno, Zungen ab, Nulltaster, Geschwindigkeitsregler für die Tremulanten, Schwellerbetätigung zusätzlich per Handhebel

SYSTEM: Schleiflade mit mechanischer Spiel- und Registertraktur, Doppelregistratur für Setzer